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Datenschutz

Am Anfang: Tohu wa Bohu...

Die Datenschutzregelungen unter der europäischen Datenschutzrichtlinie haben zum Stichtag 25. Mai 2018 wenig überraschend für "Tohu wa Bohu", für "Irrsal und Wirrsal", für "Führungslosigkeit und geistige Leere" gesorgt.

Die leicht genervt klingenden Anspielungen auf den Anfang der biblischen Schöpfungsgeschichte können deutlich machen, worum es nun geht:

Aus dem verwirrten und leicht orientierungslosen Neu-Anfang eine belebte Welt des bewussten Umgangs mit den personenbezogenen Daten entstehen zu lassen, deren Regeln zu beschreiben und zu verstehen - und mit dem Blick auf ein Vollendung am Ende ruhig in der Gegenwart zu arbeiten.

 

 

 

Erste Frage: Wo leben wir - welche Regelungen treffen auf uns zu?

Die KAB im Bistum Essen ist ein kirchlicher Verband, der im Bereich des Bistums Essen die Basisgruppen der KAB organisiert und strukturell unterstützt.

Damit ist klar:

  • Es gilt für unseren Umgang mit den personenbezogenen Daten in den Basisgruppen, im Diözesanverband, in allen Einrichtungen das Kirchliche Datenschutz-Gesetz, das am 24. Mai 2018 in Kraft getreten ist.
  • Dieses Gesetz gilt in allen 27 Diözesen in Deutschland.
  • Für jede Diözese oder für mehrere Diözesen gemeinsam wurde ein_e "Diözesandatenschutzbeauftragte_r" bestellt; er / sie übernimmt die Aufgabe der Datenschutzaufsicht.
  • Die fünf Diözesen in Nordrhein-Westfalen haben eine gemeinsame Einrichtung geschaffen, das "Katholische Datenschutzzentrum" in Dortmund.
  • Mit der Bestellung von Steffen Pau zum gemeinsamen Diözesandatenschutzbeauftragten für die Erzdiözesen Köln und Paderborn sowie die Diözesen Aachen, Essen und Münster (nordrhein-westfälischer Teil) hat das Katholische Datenschutzzentrum bereits zum 1. September 2016 seine Arbeit aufgenommen.

Zweite Frage: Was ist zu tun und was davon zuerst? Internet First!

Erste Aufgabe ist ... Ruhe bewahren.

Dann als erstes prüfen, ob die vorhandene Website die (schon länger geltenden) Grundanforderungen erfüllt, die auch unabhängig vom KDG gelten:

  • Gibt es ein gesetzeskonformes Impressum, das direkt erreichbar ist?
  • Gibt es eine gesetzeskonforme Datenschutzerklärung, die direkt erreichbar ist?

Hilfeich hierzu sind kostenfreie "Generatoren", die zum Beispiel auch vom Bistum Essen und von uns genutzt werden:

  • Für die Erstellung einer Datenschutzerklärung hier eine Empfehlung.

Als Beispiel ist natürlich auch unsere eigene Datenschutzerklärung geeignet. Daher finden Sie hier ein daraus abgeleitetes Muster.

        

  • Für die Erstellung eines Impressums hier eine Empfehlung.

Als Beispiel ist natürlich auch unser eigenes Impressum geeignet.

Dritte Frage: Und dann? Social Media second!

Viele KAB Basisgruppen sind auch in Social Media vertreten - in der Regel zum Beispiel bei Facebook.

Auch hier gilt nicht erst seit dem 25. Mai 2018 eine Impressumspflicht zumindest auf den "Seiten" der Basisgruppen, die nicht "rein privaten Zwecken" dient.

Allerdings ist dies einfach umzusetzen: Die Seiteninformationen bei Facebook bietet hierfür unter "Info" einen Reiter an, dort kann man kurz (mit bis zu 2000 Zeichen) die Grunddaten einpflegen und alternativ oder ergänzend auf die eigene Website verlinken.

In gleicher Weise bietet Facebook unter "Info" einen Reiter für eine "Datenschutzrichtlinie" an. Dort kann ein Link auf das entsprechende Dokument hinterlegt werden.

 

 

 

Vierte Frage: Das war 's dann? Natürlich nicht...

Das war dann natürlich "nur" der Anfang.

Es bleiben weitere Aufgaben, die allerdings entweder schon zum 24. Mai 2018 erledigt worden sind - oder eben nun zeitnah und in Ruhe gelöst werden:

  • Klärung der Verantwortlichkeit für den Datenschutz / "Datenschutzbeauftragte" für die Basisgruppe
  • Schulung / Information / Verpflichtung der Verantwortlichen in den Basisgruppen
  • Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten in der Basisgruppe
  • Überarbeitung von Einverständniserklärungen bei Datenerfassungen der Basisgruppe
  • Nutzung angepasster Formulare des DV Essen und des Bundesverbands der KAB

 

Diese Liste ist nicht abschließend - wir werden an diesen Themen weiter für die KAB im Bistum Essen arbeiten und Informationen anbieten.

 

 

 

 

Fünfte Frage: Informationspflicht bei Aufnahme von Mitgliedern

Wenn ein neues Mitglied den Weg zur KAB findet, dann werden seine_ihre Daten für die Mitgliederverwaltung der KAB Deutschlands verarbeitet. Diese Mitgliederverwaltung geschieht zentral, die Daten für die Basisgruppen können in einem geregelten Verfahren genutzt werden.

Bei der Ersterfassung der Daten des neuen Mitglieds muss im Sinne des Datenschutzes daüber informiert werden,

  • dass diese Daten verarbeitet werden,
  • warum sie verarbeitet werden,
  • durch wen sie verarbeitet werden,
  • welche Rechte der_die Betroffene hat.

Entsprechende Hinweise sind in den Aufnahme-Formularen des Bundesverbandes enthalten, ergänzend kann auf die Datenschutzerklärung des Diözesanverbandes der KAB Essen hingewiesen werden.

Achtung!: Aktuell ist noch damit zu rechnen, dass die Formulare nicht vollständig angepasst sind. Daher im Zweifelsfall zumindest auf die Datenschutzerklärung des Budnesverbands der KAB oder des Disözesanverbandes KAB Essen verweisen.

Für Veränderung (Adresskorrekturen...) am vorhandenen Datenbestand gilt, dass diese Daten einwilligungsfrei verarbeitet werden können, soweit sie zur Pflege der Mitgliedschaft notwendig sind.

Daten, die hierüber hinausgehen, werden nur mit ausdrücklicher Einwilligung erfasst (Beruf, Ehrenamt,...) oder verarbeitet.

 

 

Letzte Frage: Wen frage ich denn nun, wenn ich Fragen fragen möchte?

Der zuständige Mitarbeiter für den Datenschutz des für die Verarbeitung Verantwortlichen ist:

Jesaja Michael Wiegard

Bildungswerk der KAB im Bistum Essen e. V.

An Sankt Ignatius 8

45128 Essen

Deutschland

Mobil: 0 1590 185 9422

E-Mail: datenschutz@kab-essen.de

Website: www.kab-essen-bildungswerk.de

Jede betroffene Person kann sich jederzeit bei allen Fragen und Anregungen zum Datenschutz direkt an unseren zuständigen Mitarbeiter wenden.


Zuständige Datenschutz-aufsichtsbehörde

Katholisches Datenschutzzentrum – Körperschaft des öffentlichen Rechts
Brackeler Hellweg 144
44309 Dortmund
Telefon: 0231/13 89 85-0
Telefax: 0231/13 89 85-22
E-Mail: info@kdsz.de

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An St. Ignatius 8
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